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Spree-Radweg

Spree - Radtour

... von der Oberlausitz bis in das Zentrum Berlins

Die Radroute beginnt an der Spreequelle auf dem Kottmar bei Walddorf-Eibau und endet nach ca. 420 km in Berlin. Die Strecken waren vorher festlegt und die Quartiere im voraus bestellt. Dies hatte seinen Grund, da wir über den Feiertag, 3. Oktober im Bereich des Spreewaldes waren und keine Überraschung bei der Quartiersuche erleben wollten. Ansonsten wäre die Radtour ohne Vorbuchung durchgeführt worden. Diese Flusstour verläuft meistens nicht am Wasser und doch ist sie bis auf die ersten hügeligen 50 km als leicht zu beschreiben. Die Wege sind überwiegend asphaltiert und gut ausgebaut, selbst durch die großen Waldgebiete im Bereich zwischen Spreewald und Berlin. Die Beschilderung ist tadellos.

Zum Radweg die persönliche Meinung: Das schönste Teilstück war die erste Etappe von Eibau nach Bautzen. Allerdings auch die Anspruchsvollste. Traumhaft schöne Gegend und eine gute Wegführung. Wer nicht so gern mit Steigungen kämpfen möchte, sollte die Radtour erst in Bautzen beginnen. Um noch etwas von der schönen Oberlausitzer Gegend mit zu bekommen kann auch schon vorher in Neusalza-Spremberg begonnen werden, denn ab hier ist es nicht mehr so hügelig.

Zwischen Bautzen und Cottbus geht die Strecke durch eine Vielzahl von idyllischen Teich- und Auenlandschaften. Über den Spreewald muss man nicht viel sagen, man muss ihn erleben. Nicht nur mit dem Kahn sondern auch per Rad ein Erlebnis. Die Spree setzt ihren Weg durch ein großflächiges Seengebiet fort, fließt kilometerlang durch einsame Kiefernwälder, vorbei an den Städten Beeskow und Fürstenwalde, durchfließt das Zentrum Berlins, bevor sie schließlich in Spandau in die Havel mündet.

Geradelt wurde nach bikeline-Radtourenbuch Spree-Radweg im September/Oktober 2006.

Time Streckenpunkte Sehenswürdigkeiten, Übernachtung,
Wegbeschreibung, Sonstige Hinweise
km
Gesamt km 465
1. Tag
Anfahrt mit der Bahn nach Eibau
Fahrt zur ersten Spreequelle und auf den Kottmar
Zug über Berlin, Görlitz, Zittau nach Eibau
16.30 Spreequelle am Kottmar
Kottmarbaude
Spreequelle
Eibauer Spreequelle
Die Spree entspringt im Oberlausitzer Bergland und damit beginnt das Besondere. Dieses Besondere ist, dass es drei Quellen gibt und dass drei Orte von sich behaupten, die einzig wahre Spreequelle liegt bei ihnen. Die erste Spreequelle - die Eibauer Spreequelle entspringt am Westhang des Kottmars in 478 m Höhe, und ist die am höchsten gelegene Spreequelle.
Von der Spreequelle zur Kottmarbaude geht es steil bergauf; vorbei an der Sprungschanze.
Lohn: Eibauer Schwarzbier in der Kottmarbaude
Kottmarbaude
Kottmarbaude
18.30 an Eibau 13
Tages-km 13
2. Tag
Eibau - Bautzen
09:00
09:30
Abfahrt Pension
ab Eibau
Fahrt durch Eibau, typische Umgebindehäuser,
Besichtigung Faktorenhof
Der Faktorenhof wird als das reichste und herrschaftlichste Gebäude von Eibau des 18.Jahrhunderts bezeichnet. Das stattliche Herrenhaus ist ein historischer Dreiseithof. Info: Als Dreiseithof bezeichnet man eine Bauernhofanlage, in der die Gebäude drei Seiten eines rechteckigen Hofs einnehmen.
Faktorenhof
Eibau - Faktorenhof
09:45 an Neugersdorf Die zweite Spreequelle - Die Neugersdorfer Spreequelle befindet sich am Freibad und ist die wasserreichste der drei Quellen. Die schmiedeeiserne Umrahmung ist im Jahre 1888 um die Spreequelle errichtet worden.
Neugersdorfer Spreequelle
Neugersdorfer Spreequelle
Die dritte Spreequelle - Die Ebersbacher Quelle am Spreeborn wurde bereits im Jahre 1736 geschichtlich erwähnt. Der Brunnen ist mit einem Häuschen auf Holzsäulen und mit einem Zwiebeldach erbaut.
Ebersbacher Spreequelle
Ebersbacher Quelle am Spreeborn
11:00 an Rumburk (CZ) Die Spree-Radtour verläuft normalerweise direkt nach Ebersbach, es wurde aber ein Umweg durch Tschechien gemacht,
Hotel Zamecek (ehem. Jagdschloss)
Pause, jetzt mußte erst einmal das tschechische Bier probiert werden! (...aber nicht alle!)
Rimburk
... Prost
11:45 an Ebersbach Die Kleinstadt liegt im Lausitzer Bergland in der südlichen Oberlausitz dicht an der Grenze zur Tschechischen Republik.
12:40 an Neusalza-Spremberg Reiterhaus - ältestes Umgebindehaus
Info: Das Umgebindehaus vereinigt die Baustile des Massivbaus, des Blockbaus und des Fachwerkbaus. Diese bautechnisch einzigartige Form, prägt das Aussehens in einer sehr schönen Weise
Neusalza-Spremberg
Neusalza-Spremberg - ältestes Umgebindehaus
Schirgiswalde Stadt war ehemalige böhmische Enklave
15:00 Obergurig Alte Wassermühle, heute Restaurant
16:00 an Bautzen
Bautzen - Reichenturm
Bautzen - Reichenturm
Bautzen ist das Zentrum der Oberlausitz. 1.000-jährige Altstadt, interessantes deutsches und sorbisches Kulturleben, Alte Wasserkunst, Schloss Ortenburg, Domstift St. Petri und der Reichenturm, auch der "Schiefe Turm von Bautzen" genannt. Er hat eine Turmhöhe von 56 m und eine Neigung in nordwestlicher Richtung von 1,40 m. Von der Aussichtsplattform bietet sich dem Besucher ein herrlicher Blick auf die Bautzener Altstadt.
62
04:25 h reine Fahrzeit Tages-km 62
3. Tag
Bautzen - Spremberg
09:00 ab Hotel Stadterkundung mit dem Rad
Gedenkstätte Bautzen II
außerhalb der Stadtmauer
Gefängnisanlage Bautzen I
10:00 ab Bautzen
10:30 Talsperre Bautzen Staumauer kann mit dem Rad befahrbar
Niedergurig - Malschwitz Fahrt durch ruhige und idyllische Teichlandschaft
12:45 an Uhyst Schloss Uhyst, dringender Sanierungsbedarf!
14:40 an Sprey Schrotholzkirche - 500 Jahre alt.
Sprey ein ganz kleiner ostsächischer Ort ist bekannt durch die Schrotholzkirche, die 1780 ohne einen Nagel errichtet wurde, der Vorgängerbau soll um das Jahr 1522 entstanden sein.
Info: Eine Schrotholzkirche ist eine Holzkirche, die aus grob behauenem Holz, meistens Kiefernholz gebaut wurde. In Deutschland sollen nur noch zwei Schrotholzkirchen existieren, eine hier in der Oberlausitz die andere in Wespen-Magdeburger Börde.
Schrotholzkirche
Sprey - Schrotholzkirche
16:45 an Spremberg
Spremberg - Bismarckturm
Spremberg - Bismarckturm
Stadtrundgang durch die Stadt die sich auch als Perle der Lausitz bezeichnet.
Wanderung zum Bismarckturm. Der Bismarckturm ist ein Wahrzeichen der Stadt Spremberg. Er hat eine Höhe von gut 20,70 Meter, er besteht aus Ziegelmauerwerk und ist mit Quadern aus Naturstein verblendet. Die Grundsteinlegung erfolgte am 1. April 1902.
80
05:25 h reine Fahrzeit Tages-km 80
4. Tag
Spremberg - Lübbenau
09:15 ab Spremberg
11:30 Cottbus
Branitzer Schloss
barocke Häuser am Alt-Markt, das Wendisches Museum in der Cottbuser Altstadt, die Stadtmauer, der 31 m hohe Spremberger Turm
Cottbus - Altmarkt
Cottbus - Altmarkt

Schloss Branitz mit Park, der Branitzer Park ist das Lebens- und Meisterwerk des Gartengestalters Hermann Fürst von Pückler-Muskau, Fürst-Pückler-Museum,
Branitzer Schloss
Branitzer Schloss
13:00 ab Cottbus
Peitz Festungsturm, Peitzer Teiche
bis Burg kilometerlange Strecke auf Deichkrone
16:00 Burg (Spreewald)
Burg - Bismarkturm
Burg - Bismarkturm
Der zweite Bismarckturm bei dieser Radtour. Der Bismarckturm auf dem Schlossberg erbaut aus 1,5 Millionen roten Klinkersteinen. Er wurde 1917 eingeweiht, der Turm gewährt von seiner 28 m hohen Plattform einen sehr guten Rundblick.
Burg eine typische Streusiedlung mit 35 km² Fläche liegt sie im Zentrum des Oberspreewaldes. Der Spreehafen ein Ausgangspunkt für Wasserwandertouren durch die Fließe des Spreewaldes
Burg - Spreehafen
Burg - Spreehafen
Leipe traumhafte Fahrt durch den Spreewald
Der Spreewald (sorbisch = Sümpfe) ist eine historische Kulturlandschaft im Südosten von Brandenburg. Hauptmerkmal ist die natürliche Verzweigung der Spree-Flußläufe und den zusätzlich angelegten Kanälen.
Das Biosphärenreservat Spreewald ist ungefähr 475 Quadratkilometer groß.
18:00 an Lübbenau Stadtrundgang 94
05:50 h reine Fahrzeit Tages-km 94
5. Tag
Lübbenau - Beeskow
09:00 ab Lübbenau
10:15 an Lübben Kahnfährhafen, Stadtbesichtigung, Schloss
Lübben
Lübben - einer der Kahnfährhäfen
12:00 Schlepzig Fachwerkkirche mit blauer Deckenbemalung
Schlepzig
Schlepzig - Fachwerkkirche
Im Inneren der Kirche gibt es die ungewöhnliche Bemalung der Decke mit einem Wolkenhimmel. Eine solche Bemalung wurde bereits im Jahr 1783 geschaffen. In den Jahren um 1980 bemalten Kunststudenten anhand noch erkennbarer Reste der alten Bemalung die Decke erneut mit einem Wolkenhimmel.
13:15 Groß-Wasserburg Rast am Spreearm
14:00 Leibsch alte Schleuse noch mit Handbetrieb
Kossenblatt Schloss nicht zu besichtigen
15:50 Briescht Sehenswert ist die knapp 72 Meter lange hölzerne Zugbrücke. Die Schiffahrtöffnung beträgt 8,50 m und ist als bewegliche Klappe konstruiert. Breite zwischen den Geländern 6,50 m, die nutzbare Fahrbahnbreite ist 5,50 m.
Briescht
Briescht - Holzzugbrücke
17:45 an Beeskow Historischer Stadtkern mit Stadtmauer und Wasserburg, St. Marien-Kirche 89
05:30 h reine Fahrzeit Tages-km 89
6. Tag
Beeskow - Erkner
09:30 ab Beeskow vorher noch kurze Rundfahrt durch die Stadt und an der Stadtmauer
Beeskow
Beeskow - Rathaus und Marktplatz
10.15 an Kersdorfer Schleuse ab Schleuse kilometerlange Strecke auf unbefestigten sehr schlechten Waldwegen; das schlechteste Stück der gesamten Tour
12:00 an Fürstenwalde Dom St. Marien (15. - 18. Jh.), Rathaus
17:00 an Erkner Zentrum und Hafen angesehen 85
05:25 h reine Fahrzeit Tages-km 85
x. Tag
Erkner - Berlin-Ostbahnhof
08:30 ab Erkner
Müggelsee teilweise schlechter Waldweg Richtung Müggelturm
10:30 Müggelturm Auffahrt 8% Steigung, Turmbesteigung, leider schlechte Sichtverhältnisse
11:00 Köpenick Altstadt, Aufführung des Hauptmann v. Köpenick vor dem Rathaus, Schloss Köpenick
Köpenick - Schloß
Köpenick - Schloß
12:45 Oberschönwalde mit Fahre zur linken Spreeseite
13:00 Berlin Alt Treptow Rast am Spreeufer
14:00 Berlin-Ostbahnhof ... am Ziel
Berlin
Berlin - Stralauer Platz gegenüber dem Ostbahnhof

Rückfahrt mit dem Zug
42
03:50 h reine Fahrzeit Tages-km 42
Karte - Spree-Radtour
Karte Spree

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