Hinweis:
Um ein Bild zu vergrößern oder die Fotogalerie aufzurufen, einfach das Bild anklicken!

Achensee - Tirol

... das Wandererlebnis in einer herrlichen Bergregion

Der Achensee ist eingebettet zwischen zwei Gebirgszügen, dem Rofangebirge im Osten und dem Karwendelgebirge im Westen. Mit einer Fläche von ca. 7 km² und einer Tiefe von bis zu 133 m ist der Achensee der größte See Tirols.

An die 450 km gepflegte und markierte Wanderwege führen durch eine vielfältige Naturlandschaft. Die Auswahl geht von flachen, einfachen Touren bis hin zu anspruchsvollen-Gipfeltouren und bieten für jeden ein Wandererlebnis in einer traumhaften Bergwelt. Aufgrund der wenigen Tage konnten aber nur ein Bruchteil der vielen angebotenen Touren gewandert werden.

Achensee
Achensee

Ziel der Wandertage war das Geniessen der Bergwelt mit den unterschiedlichen Blickwinkeln auf den Achensee. Es waren keine Gipfeltouren, sondern Wandern in den mittleren Höhenlagen. Sehr zur Hilfe kam dabei die Rofanseilbahn und Karwendel-Bergbahn als gute Aufstiegshilfe und ermöglichten so ein entspanntes Bergerlebnis.

Ausgangsort aller Wanderungen war der Ort Maurach an der Südseite des Achensee gelegen.

... im Rofangebirge

Geschöllkopf
Geschöllkopf mit Adlerhorst
von der Erfurter Hütte zur Dalfaz-Alm

Bei dieser Wandertour nimmt man die Rofanseilbahn als Aufstieghilfe. Hat man die Seilbahn verlassen blickt man geradeaus direkt hinauf zum Geschöllkopf auf dem die Aussichtsplattform Adlerhorst liegt. Diese 360° Aussichtsplattform liegt auf 2.038 m Höhe und ist einem Adlerhorst nachempfunden worden. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick über die Bergwelt des Rofan- und des Karwendelgebirges. Dieser Bereich war aber nicht Teil der Wanderung.

Neben der Bergststion der Seilbahn liegt die Erfurter Hütte, wo die leichte Wanderung auf dem Enzianweg [Markierung 411] unterhalb der Rotspitze begann.

Auf halber Wegstrecke erreicht man den Bereich der Aussichtsbänke. Dieser Platz wird auch von den Paragleiter als Absprungebene benutzt. Von hier will man einfach nicht weg, da der Ausblick über den Achensee hinüber nach Pertisau einfach traumhaft ist. Man kann sich nicht sattsehen.

Achensee
Blick über den Achensee
Dalfaz-Alm
Dalfaz-Alm

Aber irgendwann muß weiter gewandert werden, leicht absteigend erreicht man bald die Dalfaz-Alm - Wanderstrecke: 3 km

Für die weitere Wanderung gibt es zwei Möglichkeiten, entweder den Weg wieder zurück zur Seilbahn oder man wählt den Abstieg zum Dalfazer Wasserfall und weiter über Buchau nach Maurach.

zur Buchaueralm

Durch den Ort Maurach gehend bis oberhalb der Talstation der Rofanseilbahn. Der Markierung [401] folgend auf einem Stieg bis zur Holzbrücke, Nach Überquerung des Baches geht es auf einem breiten Weg in etlichen Serpentinen weiter. Dabei hat man immer wieder einen herrlichen Blick auf den Achensee und die anliegenden Orte. Bald liegt sie vor einem, die 1.385 m hochgelegene Jausenstation Buchaueralm. Die Einkehr ist zu empfehlen, aber vor der Wanderung sollte man sich im Tal informieren, da sie nicht jeden Tag geöffnet hat.

Buchaueralm
Jausenstation Buchaueralm
Buchaueralm
in der Jausenstation

Den weiteren Wanderweg kann man über die Astenaualm vornehmen oder wer nicht weiter wandern möchte, geht auf dem Weg wieder zurück. Lohenswert ist es auch nur ein Stück Richtung Astenaualm zu wandern bis zu einem Aussichtspunkt mit Liegebänke. Hier läßt es sich herrlich ausruhen und dabei kann man den Blick über das Tal gleiten lassen.

Wanderstrecke: 10 km bei 410 Hm incl. Rückweg

... im Karwendelgebirge

Feil-Alm und Pletzachalm

Von Maurach aus kann die Anfahrt nach Pertisau mit dem Linienbus erfolgen oder wie getan, wandert man die ca. 5 km am Achensee entlang der Seepromenade nach Pertisau.

Achensee
Achensee

Man geht durch den Ort bis zur Mautstelle und hier startet die Rundwanderung. Nach der Mautstelle ein Stück auf der Mautstraße Richtung Pietzachalm und nach ca. 500 m zweigt links ein Steig zur Feilalm ab. Der Steig endet nach einer 1/2 Stunden Aufstieg an einer Forststraße, man hält sich rechts und wandert leicht ansteigend weiter bis zur Feilalm auf 1.372 m. Unterwegs sollte innehalten und immer wieder den herrlichen Blick über den Achensee geniessen.

Von der Feilalm kann man entweder zur Gern Alm und von dort zur Pletzachalm wandern oder man wählt den direkten Weg hinab zur Pletzachalm.

Pletzachalm
Pletzachalm

Die Pletzachalm selbst liegt auf 1.040 m Höhe. Wer hier nicht eingekehrt ist, dem sei empfohlen, bei der ein paar hundert Meter weiter entfernt liegenden Sennhütte einen Stopp einzulegen. Für eine Brotzeit bei der Sennbäuerei oder für ein Glas Holundersaft sollte sich der Wanderer immer Zeit nehmen.

Nach der Stärkung geht es über den Seebergsteig abwärts zurück Richtung Mautstelle in Pertisau. Die Bushaltestelle liegt ganz in der Nähe und bringt den Wanderer zurück nach Maurach.

Wanderstrecke: 17 km bei 440 Hm

Bärenbad-Alm und Weißenbachalm

Von Maurach fährt man mit dem Bus bis zur Talstation der Karwendel-Bergbahn in Pertisau. Für diese Tour wird nur die Bergfahrt benötigt. Ungefähr 15 Minuten dauert die Fahrt zur Bergstation.

Achensee
Pertisau und der Achensee

Erstes Ziel ist die Bärenbadalm, die man auf einem breiten Wanderweg zügig erreicht. Ein kurzer Stopp, eine Stärkung mit einem Glas Holundersaft und der Aufstieg zum Weißenbach-Sattel kann beginnen.

 Weißenbachsattel
Weißenbachsattel
Weissenbach-Alm
Weissenbach-Alm

Der Steig führt in südlicher Richtung ansteigend hinauf zum Weißenbachsattel. Oben hat man mit 1.695 m Höhe den höchste Punkt der Wanderung erreicht. Wer noch weiter hinauf möchte, der hat zwei Möglichkeiten, entweder hoch zum Stanser Joch -2.102 m - oder man wandert zum Bärenkopf - 1.991 m -. Abwärts geht es weiter und in ca. 15 Minuten hat man die Weißenbachalm erreicht.

Die zur Rast einladene Weissenbach-Alm liegt unterhalb des Bärenkopfes im Karwendelgebirge, am oberen Ende des Weissenbachtals auf einer Höhe von 1.607 Metern.

Der Abstieg geht durch das Weißenbachtal, zuerst durch ein grünes Almgebiet und nach nur mehr als einen Kilometer kommt man an der kleiner erscheinende Jausenstation Weißenbachhütte vorbei. Danach wird das Tal enger und geht nun am tief eingeschnittenen Talgrund entlang. Der Abstieg endet schließlich an der Siedlung Lärchenwiese in Maurach.

Wanderstrecke: 11 km bei 240 Hm

... am Achensee

auf dem Mariensteig von Achensee über die Gaisalm nach Pertisau

Von Maurach fährt man per Bus entlang des Achensee bis zur Haltestelle Scholastika im Ort Achensee. Am Campingplatz vorbei und der Beschilderung Gaisalm folgend zum Seewinkel und weiter zum Mariensteig.

Achensee und Mariensteig
Achensee und Mariensteig

Dieser stetig steigende schmale Mariensteig, teilweise mit Drahtseilen gesichert, erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit; führt dafür aber hautnah direkt entlang des Achensees.

Achensee und Mariensteig
Mariensteig
Achensee und Mariensteig
Mariensteig und Wirtshaus Gaisalm

Bald sieht man in der Ferne die Gaisalm liegen und wenn sie dann greifbar voreinem liegt heißt es erst einmal aufpassen, denn in sehr steilen Treppenstufen geht es hinab zum Wirtshaus und der Schiffanlegestelle.

Das Wirtshaus Gaisalm am Fuße des Karwendelgebierge liegt auf 938 Metern ü.M. und kann von sich in Anspruch nehmen, die einzige Alm in Tirol zu sein, die über das Wasser erreichbar ist.

Also nimmt man das Schiff um zu der direkt am Achensee gelegenen Alm zu gelangen oder man wandert wie getan auf dem Mariensteig zum Gasthaus.

Der weitere Wanderweg zwischen Gaisalm und Pertisau geht über Schotterpfade und schmale Felsteige und trotzdem ist einfach nur schön. Tolle Blicke auf das Rofan-Gebirge! Fast mediterane Gefühle kommen auf, wenn man entlang des Achensee entlang wandert und das türkisgrüne Wasser glänzt in der Sonne.

Achensee
Achensee

Kurz vor Pertisau erreicht man die Prälatenbuche, ein schöner Aussichts- und Rastplatz. Bis in den Ort Pertisau hinein, ist es dann nicht mehr weit.

Wanderstrecke: 11 km bei 120 Hm

gewandert: im September 2015



  -    -    -  nächste Wanderung
Home | Radtouren | Wanderungen | Städtreisen | Sehen + Erleben | Texte+Reime | Fotogalerie | Dies + Das
©    Rolf Lüders 2013 - 2018