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Rom

Rom

Ein Kurzbericht einer viertägigen Reise nach Rom, wobei man noch viele Tage länger verweilen könnte, aber irgendwann werden auch die Füße vom Pflastertreten müde.

Rom liegt am Tiber, unweit des Tyrrhenischen Meeres, durchschnittlich 37 Meter über dem Meeresspiegel. Im Osten Roms befinden sich die Abruzzen, im Süden die Albaner Berge und im Nordosten die Sabiner Berge.

Zu Fuß zu gehen ist die beste Art der Fortbewegung in Rom. Liegt das Hotel ziemlich zentral, kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem auf Schuster's Rappen erreichen. Man lernt Rom auf diese Art und Weise am besten kennen und muss nur bei zu weit entfernten Punkten auf Bus oder U-Bahn zurückgreifen. Dann gilt es aber Ruhe und gute Nerven zu bewahren, denn es wird in den überfüllten Busse oder U-Bahnen gedrängelt was das Zeug hät.

Als Fußgänger sollte man aber im römischen Straßenverkehr einige Kleinigkeiten beachten: Der mit Auto oder Vespa motorisierte Römer neigt selten zum Bremsen, und sei die Gasse noch so eng. Trotz grüner Fußgängerampeln gilt es auf den Verkehr zu achten, auch wenn die Ampel rot für Autos zeigt, heißt das in Rom noch nicht, dass kein Auto über die Kreuzung fährt.

Rom hat zwar nur zwei U-Bahnlinien und damit sehr wenige im Vergleich mit anderen europäischen Großstädten, aber trotzdem kann fast jeden Winkel der Stadt, mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichen. Dafür sorgt nicht zuletzt ein dichtes Busnetz.

Wer mit dem Fahrrad sein Glück versucht, sollte mutig sein und Erfahrung mit Großstadtverkehr haben.

So, das war genug der Vorrede jetzt ein Resümee von vier Tagen Rom

...der erste Tag:

Stadtplan in die Hand und los geht es zur ersten Besichtigungsserie zu Fuß. Gestartet wurde an der Basilika San Giovanni Laterano.

Circus Maximus - Weiter ging es zum Circus Maximus. Auf den ersten Blick erscheint der Circus Maximus wie eine riesengroße Wiese, auf der die Römer heute trainieren oder mit ihren Hunden spazieren gehen; im Altertum war diese eine längliche Grünfläche und diente für sportliche Wettkämpfe, seine Berühmheit erlangte er als Veranstaltungsort für Wagenrennen. Sein Fassungsvermögen soll in der Spätantike bis zu 300.000 Plätze betragen haben.

Über die Brücke Ponte Palatino in den Stadtteil Trastevere.

Trastevere - Über die Via Lungaretta und schon ist man in ein Gewirr von verwinkelten kleinen Straßen eingetaucht.

Basilika St. Maria di Trastevere
Basilika St. Maria di Trastevere

Früher und zum Teil noch heute hängt die Wäsche über der Straße. Alte Leute hocken auf ihren Stühle und fertig zum Plausch. Schön ist Roms größtes noch immer und auch ein wenig zu herausgeputzt. Das frühere Handwerkerviertel hat sich zu einem Restaurant- und Kneipenviertel entwickelt, mit immer unerschwinglichen Preisen für viele alte Trasteverianer.

Basilika St. Maria di Trastevere - Die Basilika ist eine der ältesten Kirchen Roms aus frühchristlicher Zeit. Im 12. Jahrhundert wurde sie umgebaut. Aus dieser Zeit stammen auch der romanische Glockenturm und die Fassade mit den Mosaiken.

Nach der Brücke Ponte Sisto zur Synagoge und zum Marcelius Theater.

Den Abschluß bildete der erste Blick auf das Forum Romanum. Später ging es am Kapitol  vorbei, bevor der Rückweg über die Via Cavour - Via Giovanni Lanza - Plazzo Emanuele - Via Principe Eugenio - Via Porta Maggiore zum Hotel führte.

...der zweite Tag

Eine Führung durch das "Antike und Moderne Rom"

Start war bei der Basilica San Giovanni Laterano - Die Basilica wurde im 4. Jahrhundert errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert wieder aufgebaut.

Forum Romanum
Forum Romanum

San Pietro in Vicoli - Die aus dem 5. Jahrhundert stammende Kirche ist im 15. Jahrhundert restauriert worden und beherbergt die berühmte Moses-Statue von Michelangelo Buonarroti.

Colessum - Zweitausend Jahre alt und immer noch das Symbol der Ewigen Stadt: 72 n. Chr. wurde es nach nur achtjähriger Bauzeit mit hunderttägigen Festspielen eingeweiht.

Forum Romanum - über Jahrhunderte hinweg der Mittelpunkt der römischen Welt. Auf dem Forum wurde zu Zeiten der Republik im Senat große Politik gemacht, von hier aus wurde das Imperium erobert, hier befanden sich die ältesten und ehrwürdigsten Tempel der Stadt.

Circus Maximus - Auf den ersten Blick erscheint der Circus Maximus wie eine riesengroße Wiese, auf der die Römer heute trainieren oder mit ihren Hunden spazieren gehen; im Altertum war diese eine längliche Grünfläche und diente für sportliche Wettkämpfe, seine Berühmtheit erlangte er als Veranstaltungsort für Wagenrennen. Sein Fassungsvermögen soll in der Spätantike bis zu  300.000 Plätze betragen haben.

Kapitol
Kapitol

Kapitol - Auf dem Kapitol befand sich der bedeutendste Tempel Roms. Durch seinen natürlichen Ursprung eignete sich der Hügel hervorragend zur Burg, und er wurde schon in frühester Zeit befestigt. Den von Michelangelo gestalteten Kapitolsplatz betritt man über eine prachtvolle Rampe, Cordonata genannt. Der Platz wird auf drei Seiten von zwei Zwillingspalazzi (Palazzo dei Conservatori und Palazzo Nuovo) umrahmt.

Die Piazza del Campidoglio - Der zentrale Platz auf dem Kapitol in Rom ist die Piazza del Campidoglio (Kapitolsplatz). Auffallend ist vor allem das bronzene Reiterstandbild von Marc Aurel und das sternförmige Pflaster auf dem Boden.

Piazza Venezia

Monumenta a Vittorio Emanuelle II - An der Piazza Venezia erhebt sich ein schneeweißer Marmorklotz, das Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II., den ersten König nach der italienischen Einheit 1870. Das Denkmal ist auch von innen begehbar und von der Dachcafeteria hat man einen herrlichen Blick

Largo di Argentina

Pantheon - Sobald man das Pantheon betritt sollte an Sonnentagen der Blick nach oben gehen. Ein Sonnenstrahl, ein großartiger Sonnenstrahl, der schräg durch eine runde Öffnung in der Kuppel scheint ist die einzige Lichtquelle des Innenraums.

Fontana di Trevi
Fontana di Trevi

Bei Regen ist Vorsicht geboten und gleichzeitig sollte man das eindringende Regenwasser beobachten, das in 22 fast unsichtbaren Abflüssen im Boden verschwindet. Das Pantheon wurde durch Kaiser Hadrian zwischen um 120 n.Chr. auf den Resten eines alten Tempels errichtet. 

Templo Adriano

Palazzo Chigi an der Piazza Montevitorio - Sitz des Regierungs-Chefs

Fontana di Trevi - ein Barock-Brunnen aus dem 18. Jahrhundert, in den Touristen traditionell Münzen hineinwerfen und sich etwas wünschen

über die Piazza di Spagna zur Spanische Treppe - diese stammt aus dem 18. Jahrhundert

Via Condotti - Via del Corso zum Piazza del Popolo und anschließend mit der Metro ab Flaminio bis Vittorio Emanuelle zurück zum Hotel

... der dritte Tag

Es ist Mittwoch und es geht mit dem Bus (Linie 571) direkt Richtung Petersdom, - hinter der Brücke Ponte Vittorio Emanuele II aus den Bus steigen -

Petersplatz und Petersdom
Petersplatz und Petersdom

zu Fuß über die Via delle Conciliazione zum  Petersplatz (Piazza San Pietro) - mehr als 100.000 Menschen finden auf dem Petersplatz vor der Basilika Platz.

Der Beginn der Papst-Audienz ist um 10.30 Uhr und sie geht in Regel bis 12.00 Uhr.

Anschließend eine Führung "Heiliges Rom"

- Eintritt EUR 12,00 + EUR 3,00 für Kopfhörer

Vatikanische Museen - Die Vatikanischen Museen umfassen mehrere, separate Museen, u.a.Museum Pio Clementino, Museum Chiaramonti, mehrere Gregorianische Museen, Christliches Pius Museum, Sammlung Moderner Religiöser Kunst, Museum der Vatikanischen Bibliothek, Pinakothek und natürlich die unvergleichbare Sixtinische Kapelle.

Sixtinische Kapelle
Sixtinische Kapelle

Sixtinische Kapelle - Die von Michelangelo ausgemalte Sixtinische Kapelle ist nach Papst Sixtus IV (1471-1484) benannt. Die Wandmalereien stellen Geschichten aus dem Leben des Moses und aus dem Leben Christi dar sowie die Portraits der Päpste.

Petersdom - Der Petersdom fasst rund 60.000 Menschen, die Kirche hat eine Grundfläche von zweieinhalb Mal der des Kölner Doms. Beeindruckende Maße: 211 m Länge, 186 m an ihrer breitesten Stelle und 132 m Höhe.

Nach der Führung ging es wieder in Eigenregie zu Fuß weiter...

über die Engelsbrücke...

von Berninis entworfene beschwingte Engelsstatuen machten sie zur anmutigsten Brücke Roms

Engelsbrücke mit Engelsburg
Engelsbrücke mit Engelsburg

Engelsburg - die als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian erbaut und im Mittelalter zu einer Festung ausgebaut wurde.

über die Ponte Sant' Angelo und durch die Via Monte Giordano zur Piazza Navona

Piazza Navona - einer der beliebsten Plätzes Roms mit seinen berühmten drei Brunnen, darunter die Fontana dei Quattro Fiumi

Busstation in der Nähe des Argentinisches Platzes ...

... zurück mit Linie 571 zum Hotel

...der vierte Tag

zu Fuß...

... über die Piazza Vittorio Emanuele II - Santa Maria Maggiore - Piazza Republica - dann mit der Metro von Repubblica bis Ottaviano -  zu Fuß weiter am Petersplatz vorbei über die Viale delle Mura

Blick vom Gianicolo
Blick vom Gianicolo

auf den Giannicolo - Den vielleicht spektakulärsten Blick über Rom verdient man sich, indem man den Gianicolo hinaufestiegen ist. Von hier aus hat man alle sieben klassischen Hügel der Stadt im Blick, sie heißen Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin, Caelius, Aventin und Palatin.

Garibaldi Denkmal - erbaut für den italienische Freiheitsheld Giuseppe Garibaldi, der 1849 auf dieser Anhöhe gegen die französischen Truppen kämpfte.

zurück Richtung Trastevere, noch mal ein Blick in die Basilika St. Maria di Trastevere

durch Trastevere zur Brücke Ponte Garibaldi

Via Arenula - zum Argentischen Platz

Piazza Navona
Piazza Navona

Pantheon - (Tipp: Das Eis in der Via Pantheon, angeblich das beste in Rom und es muß stimmen, wenn man die Schlangen sieht, die nach dem Eis anstehen. Teuer, aber echt lecker!)

Piazza Navona - Die barocke Arena ist der beliebteste Treffpunkt aller Römer. Die Prunkstücke der Piazza sind die Fontana dei Quattro Fiumi und der Neptunbrunnen im Norden des Platzes.

Campo de Fiori und zur Busstation am Argentischen Platz

mit Linie 571 zurück zum Hotel


... das Besondere

In Rom können Sie einen ganz besonderen Luxus genießen: Trinkwasser wird Ihnen quasi überall in der Stadt frei Haus und in allerbester Qualität geliefert. Mehrere hunderte Trinkwasserbrunnen sind über das ganze Stadtgebiet von Rom verteilt. Von den Einheimischen werden die kleinen Brunnen wegen ihrer futuristischen Form Nasone genannt, was übersetzt ungefähr große Nasen bedeutet. Die Qualität des Wassers ist hervorragend, es kann also bedenkenlos genossen werden. Allerdings sollten Sie sich nur die Nasoni und kleine Trinkwasserbrunnen aussuchen.

Bekannte Brunnen sind zum Beispiel hier zu finden:

Also, das teure Geld für den Kauf der kleinen Wasserflaschen kann man sparen.


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