span. Flagge

Andalusien

Die Hauptstadt ist Sevilla, und die Region wird aufgeteilt im 8 Provinzen, die da sind: Almeria, Cadiz, Cordoba, Granada, Huelva, Jaen, Malaga und Sevilla. Andalusien ist die spanische Region mit der größten Einwohnerzahl. Die vielfältigen Landschaften, das bevorzugte Klima und die angenehme Gastfreundschaft machen es zu einem der attraktivsten Reiseziele.

Der Besucher hat eine vielfältige Auswahl, an gefangen von goldenen Sandstränden bis zu gewaltigen Berglandschaften. Die Küste der Costa de la Luz, am Atlantischen Ozean gelegen, zeichnet sich durch Strände mit besonders feinem Sand aus. Die Mittelmeerküste, von der Straße von Gibraltar bis über die Costa del Sol, bis zur Costa de Almeria bietet ein sanftes Klima mit wenig Wind und angenehmen Wassertemperaturen. Insidern bekannt sind auch die zauberhaften "weißen Dörfern" mit ihrem traumhaften Ambiente. In Andalusien sind auch viele jener spanischen Bräuche beheimatet, das wohl am bekanntesten der Flamenco und der Stierkampf sind.

Der Fluß Guadalquivir durchzieht Andalusien, an seinen Ufern hat uns die Vergangenheit einige beeindruckende monumentale Schönheiten hinterlassen.

Sevilla

Die Hauptstadt Andalusiens ist die drittgrößte Stadt Spaniens und zählt dank der großartigen Bauwerke zu den beliebtesten Reisezielen. Herausrragend ist die gewaltige Kathedrale mit ihrem maurischen Glockenturm, Giralda, der maurische Torre del Oro und das alte Stadtviertel Santa Cruz. Diese Stadt ist gewissermaßen das Herz andalusischer Kultur das Zentrum des Stierkampfs und des "Flamenco". und hat eines der größten historischen Zentren Europas.

Giraldaturm
Giraldaturm
Kathedrale Sevilla
Kathedrale Sevilla

Die Kathedrale mit ihrem Giraldaturm ist die wohl beeindruckenste Sehenswürdigkeit Sevillas. Das Hauptgebäude der Kathedrale ist mit einer Länge von 126m und einer Breite von 83m eines der größten der Welt. Im Innenraum des Südeingangs, befindet sich das Grab des bedeuteten Seefahrers von Sevilla: Christopher Kolumbus.

Der Giraldaturm, ein Minarett wurde von den Mauren zwischen 1184 und 1197 errichtet und erreicht eine Höhe von 76 Metern. Nach der Wiedereroberung durch die Christen fügten diese 1568 ein Glockenspiel in den Turm hinein.

Der Alcázar von Sevilla ist der mittelalterliche Königspalast von Sevilla. Ursprünglich als maurisches Fort angelegt, wurde der Alcázar später mehrfach zum Palast erweitert.

Die Altstadt wird von einem Labyrinth enger Gassen durchzogen. Besonders malerisch ist das Stadtviertel Santa Cruz.

Stadtviertel  Santa Cruz
Stadtviertel Santa Cruz
Stadtviertel Santa Cruz
Stadtviertel Santa Cruz

Das Viertel das einst ein Ghetto für spanische Juden war, die Ende des 15. Jahrhunderts gezwungen wurden Spanien zu verlassen als die Inquisition begann, ist heute das farbenfrohste Viertel Sevillas.

Cordoba

Die mitten im Stadtzentrum stehende Kathedrale in der Moschee von Cordoba ist ein Mosaik der Kulturen und Zivilisationen und vereint mehrere architektonische Stilrichtungen. Die Mezquita in Córdoba zählt nicht nur zu den eindrucksvollsten Bauwerken in Andalusien und Spanien. Auch über die Landesgrenzen hinweg ist die Kathedrale bekannt, die einst eine Moschee gewesen ist.

Mezquita Kathedrale
Mezquita Kathedrale
Turm der Kathedrale
Turm der Kathedrale

Die Mezquita Kathedrale ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt. Im Jahr 785 wurde mit dem Bau einer Moschee begonnen, die mehrfach erweitert wurde und mit einer Ausdehnung von 23.000 m² heute die drittgrößte der Welt wäre. Sie ist von gewaltigen Mauern umgeben und gilt als eines der schönsten Beispiele maurischer Kunst in Spanien.

Etwa 860 Marmorsäulen in parallelen Reihen tragen jeweils zwei übereinanderliegende Bögen und bewirken so ein besonderes Spiel von Licht und Schatten.

Marmorsäulen
Marmorsäulen
...in der Kathedrale
...in der Kathedrale

1236, im Jahr der Rückeroberung durch die Christen, wurde die Moschee zur christlichen Kathedrale geweiht. Die Moschee war so groß, dass man in ihrer Mitte ein gewaltiges Kirchenschiff im Stil der Renaissance erbauen konnte. Die wohl bedeutendste Gebetsnische maurischer Herkunft ist die um 960 erbaute Mihrab, ein gewölbter Schrein mit byzantinischen Mosaiken.

Mihrab - ein gewölbter Schrein
Mihrab - ein gewölbter Schrein

Von der Puente Romano der Römische Brücke (span. "Alte Brücke") genannt, hat man einen herrlichen Blick auf die Mezquita Kathedrale.

Puente Viejo / Römische Brücke
Puente Romano - Römische Brücke

Die Brücke überspannt den Guadalquivir, sie hat 16 Bögen und wurde von den Römern errichtet und war einst Bestandteil der römischen Reiseroute Via Augusta.

Granada

Granada ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im südspanischen Andalusien. Das maurische Juwel, am Fuß der schneebedeckten Sierra Nevada gelegen, bietet eines der großartigsten Monumente: den maurischen Palast Alhambra.

Die knapp 250.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf gut 700 Metern Höhe am Zusammenfluss der beiden Flüsse Darro und Genil. Geographisch liegt Granada am Fuß der "Sierra Nevada", dem höchsten Bergmassiv auf dem spanischen Festland ( Mulhacén, der höchste Berg ist 3478 m hoch), mit einem hervorragenden Wintersportangebot.

Granada
Granada

Der Name Alhambra bedeutet "die Rote" und rührt von der Farbe des Berges her, auf dem sie errichtet ist. Die rote Festung aus maurischer Zeit ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Alhambra auf dem Sabikah-Hügel ist eine bedeutende Stadtburg und gilt als eines der schönsten Beispiele maurischer Baukunst, sie besteht aus mehreren Palästen.

Patio de Arrayanes
Patio de Arrayanes
Blick vom Generalife
Blick vom Generalife

Der Generalife war Sommerresidenz des Emirs und thront über der gesamten Anlage, umgeben von herrlichen weitläufigen Gartenanlagen.

Von der Plaza San Miguel Bajo hat man einen herrlichen Blick auf die Alhambra.

Alhambra
Alhambra

Ronda

Ronda ist eine Kleinstadt in der andalusischen Provinz Málaga. Eine wunderschöne Stadt, inmitten einer beeindruckenden Berglandschaft gelegen, der Serranía de Ronda. Die Stadt selbst liegt auf einer Höhe von 723 m über dem Meeresspiegel. Für Spanier ist Ronda insbesondere wegen seiner Rolle in der Entwicklung des Stierkampfes von Bedeutung. Die Stierkampfarena von Ronda ist aufgrund ihrer Geschichte und ihrer Architektur als Denkmal anerkannt.

Die Neue Brücke ist, zusammen mit der Stierkampfarena, Symbol und die Seele der Stadt Ronda. Die Brücke wurde 1793 fertig gestellt, Der Bau dauerte mehr als 40 Jahre. Dieses Meisterwerk ist 98 Meter hoch und besteht aus Quadersteinen, die aus der Schlucht heraus geschlagen wurden.

Blick von der Brücke
Blick von der Brücke
Haus des Don Bosco

Dieser Palast wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und inzwischen modernisiert. Das am Schluchtfelsen im Zentrum gelegene Gebäude ist Teil des historischen Stadtviertels von Ronda. Es gehörte einer Familie Granadinos, die es als Erbe dem Salesianerorden überlassen hatte, um es für kranke und alte Ordenspriester als Krankenhaus zu dienen. Es besitzt einen schönen Hof, der mit Wandplatten geschmückt ist und hier findet man auch sehr schöne Beispiele der regionalen Keramikkunst.

Haus des Don Bosco - der Innenhof
Haus des Don Bosco - der Innenhof
Mosaik
Mosaik



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